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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Millionen-Investitionen in Brückenprojekte

Pressemitteilung vom 03.03.2016 - 11:15 Uhr

Im Saarland werden bis 2025 mindestens 200 Mio. Euro in die Sanierung von Brücken gesteckt. Das hat Verkehrsministerin Anke Rehlinger mitgeteilt. Nach der vorläufigen Planung werden vor allem Autobahnbrücken auf Vordermann gebracht.

Im „Sonderprogramm Brückenertüchtigung“ des Bundes sind vier saarländische Bauwerke berücksichtigt.

  • Ersatzneubau im Zuge der A8 bei Einöd-Ingweiler (Gesamtkosten 7,3 Mio. Euro)
  • Instandsetzung der Talbrücke Großenbruch im Zuge der A8 bei Neunkirchen/Spiesen (Gesamtkosten 5,8 Mio. Euro)
  • Instandsetzung der Ellbachtalbrücke im Zuge der A8 bei Saarwellingen (Gesamtkosten 5,2 Mio. Euro)
  • Ersatzneubau der Illtalbrücke im Zuge der A1 bei Eppelborn (Gesamtkosten 9,7 Mio. Euro)

Wichtige Projekte gibt es insbesondere an der A8. Dazu gehören auch Brücken am Autobahndreieck Saarlouis bei Roden sowie an sieben Stellen im Bereich von Neunkrichen. An der A6 geht es vor allem um die Grumbachtalbrücke bei Sengscheid, die Fechinger Talbrücke sowie Bauwerke bei Homburg, unter anderem an der dortigen Anschlussstelle.

Die A620 profitiert mit vier Brücke an Anschlussstellen in Klarenthal, Wadgassen, Saarlouis-Mitte und Wallerfangen.

Bei den Bundesstraßen steht unter anderem die Primsbrücke bei Körprich auf der Agenda.

Auf Grund von Ergebnissen der Brückenprüfungen und der Nachrechnungen könnten weitere Bauwerke hinzukommen, erklärte die Ministerin. Sie bekräftigte, dass der Erhaltung von Brücken in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk gewidmet werde: „Bis zum Jahr 2019 werden die jährlichen Erhaltungsmittel voraussichtlich auf rund 85 Mio. Euro steigen. Den Anteil der Brücken daran werden wir mittelfristig von bisher 30 auf 40 Prozent erhöhen.“