Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Politik & Verwaltung
 

Stellenausschreibung des Ministeriums der Justiz
Erschienen im Amtsblatt des Saarlandes vom 20. April 2017

In den Justizvollzugsanstalten des Saarlandes (JVA Saarbrücken und JVA Ottweiler) sollen zur Verstärkung des Behandlungsteams im forensisch-therapeutischen Bereich zum 1. Juli 2017

Psychologinnen/Psychologen

eingestellt werden. Die Einstellung erfolgt zunächst befristet auf zwei Jahre. Bei Bewährung kann eine unbefristete Weiterbeschäftigung angestrebt werden. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L). Eine Beschäftigung ist grundsätzlich auch auf Teilzeitbasis möglich.

  • Aufgabengebiet:
    • Psychologische Beratung der Gefangenen,
    • Erstellung und Fortschreibung der Vollzugspläne,
    • Psychologische Diagnostik und Erstellung gutachterlicher Stellungnahmen zur Behandlung und Frage von Vollzugslockerungen sowie der Kriminalprognose,
    • Durchführung von einzel- und gruppentherapeutischen Angeboten und Behandlungsplanung,
    • Krisenintervention. Anforderungen an die Psychologinnen/Psychologen:
    • Abgeschlossenes Studium der Psychologie mit Diplom- oder Masterabschluss,
    • eine bereits begonnene Ausbildung in Verhaltenstherapie oder einem anderen anerkannten Therapieverfahren bzw. die Bereitschaft zeitnah eine solche zu beginnen,
    • Kenntnisse in Psychodiagnostik,
    • Erfahrungen in der Arbeit mit Randgruppen, in einer sozialtherapeutischen oder forensischen Einrichtung oder im Bereich Strafvollzug (vorteilhaft),
    • Kenntnisse in Forensischer Psychologie und Kriminaltherapie (vorteilhaft),
    • Teamfähigkeit, hohe Belastbarkeit, soziale Kompetenz sowie gute Kooperationsfähigkeiten im Hinblick auf die schwierige Klientel,
    • sicheres Auftreten im Konfliktmanagement und in der Krisenintervention sowie Durchsetzungsfähigkeit,
    • gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit.

Angaben über ehrenamtliche Tätigkeiten sind erwünscht.

Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, eine eventuell bestehende Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des bestehenden Frauenförderplans zu beseitigen, ist das Ministerium der Justiz an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert, ebenso wie an der Bewerbung schwerbehinderter Menschen, die bei gleicher Eignung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt werden.

Für organisatorische Auskünfte steht Ihnen Frau Müller (Tel.: 0681/501-5432) zur Verfügung. Bitte übersenden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugnisse, relevante Aus- und Fortbildungsnachweise), möglichst unter Angabe einer E-Mail-Adresse, bis spätestens 5. Mai 2017 an das

Ministerium der Justiz
– Abteilung Justiz- und Maßregelvollzug, Soziale Dienste –
Postfach 10 24 51
66024 Saarbrücken.
Bitte vermerken Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben, ob Ihre Bewerbung für etwaige spätere Stellenausschreibungen als Initiativbewerbung in unseren Unterlagen verbleiben soll.

Die Bewerbungsunterlagen werden im Falle der Nichtvormerkung für spätere Ausschreibungen innerhalb von 3 Monaten nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet, sofern nicht eine Herausgabe geltend gemacht wird. Auf die Übersendung von Originalen, Klarsichthüllen und Schnellheftern sollte daher verzichtet werden. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen ist nur bei gleichzeitiger Einsendung eines ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlages möglich.
Die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehenden Kosten werden nicht erstattet.