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Tourismus
 

Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist im positiven Sinn eine "ewige Baustelle" - auf dem weitläufigen Gelände werden mit Millionen-Investitionen immer mehr Attraktionen für die Besucher erlebbar gemacht. Foto: Staatskanzlei
Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist im positiven Sinn eine "ewige Baustelle" - auf dem weitläufigen Gelände werden mit Millionen-Investitionen immer mehr Attraktionen für die Besucher erlebbar gemacht. Foto: Staatskanzlei

Unesco-Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Länger als ein Jahrhundert hat die ehemalige Roheisenproduktion der Völklinger Hütte die Arbeit und das Leben vieler tausender Menschen geprägt. Im Jahr 1994 wurde die Hütte als erste Anlage aus der Blütezeit der Hochindustrialisierung Weltkulturerbe der Unesco. Heute ist das Ensemble das einzige Eisenwerk aus dem 19. Jahrhundert, das vollständig erhalten ist. 1986 stillgelegt und unter Denkmalschutz gestellt, ist das Werk nun ein aufregender Kulturort des 21. Jahrhunderts. Hochkarätige Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte locken überregional Besucher an. Auf einer Fläche von über 600.000 m² erschließt ein umfassendes Wegenetz diesen Themen- und Erlebnispark für Eisen, Stahl und Industriekultur. Die begehbare Hochofengruppe mit einer 40 m hohen Aussichtsplattform, der weltweit einzige Schrägaufzug oder die 6.000 m² große Gebläsehalle sind nur einige der Höhepunkte.

Im Sinne der Welterbekonvention wird das Ensemble Völklinger Hütte (Roheisenerzeugung) sowie die ganze Anlage in ihren größten Teilen durch erhebliche Investitionen für künftige Generationen erhalten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der weiteren Erschließung und auf Investitionen zur Ausweitung der Zielgruppen (z. B. Familien) und des Angebots für die Besucherinnen und Besucher.

Im Zeitraum 2007 bis 2013 werden Nettoinvestitionen in Höhe von rund 30 Mio. Euro durch die Gesellschaft getätigt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, aus EU- und Landesmitteln.

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