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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Neu: Touristischer Busparkplatz in der Dudweilerstraße

Pressemitteilung vom 22.05.2014 - 13:30 Uhr
Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke übergibt Oberbürgermeisterin Charolotte Britz einen Förderbescheid für den touristischen Busparkplatz in Saarbrücken. Foto: © b&b
Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke übergibt Oberbürgermeisterin Charolotte Britz einen Förderbescheid für den touristischen Busparkplatz in Saarbrücken. Foto: © b&b

Am Donnerstag, 22. Mai, haben Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und der Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Jürgen Barke, den neuen touristischen Busparkplatz in der Dudweilerstraße in Saarbrücken eröffnet. Die Anlage hat eine Fläche von 4.000 Quadratmetern. Der Platz dient als Parkplatz für touristische Busse, die Gäste nach Saarbrücken bringen, und er kann von nationalen sowie internationalen Fernbussen als Haltestelle genutzt werden. Er bietet dazu 14 Bus-Parkplätze für die Zeit während des Aufenthaltes der Besucher in der Stadt und sechs barrierefreie Haltepunkte zum Ein- und Aussteigen mit Führungshilfen für blinde und sehbehinderte Menschen.

„Saarbrücken wird bei Touristen immer beliebter. 2013 haben wir mit über 300.000 Gästen so viele Besucher in unserer Stadt gezählt wie nie zuvor. Der Bustourismus ist dabei ein wichtiger Faktor. Mit dem neuen Busparkplatz steigern wir die touristische Attraktivität Saarbrückens als Städteziel weiter“, erklärte Britz. Der neue Parkplatz biete internationalen und nationalen Fernbuslinien einen zusätzlichen Anreiz, Saarbrücken anzufahren. Bereits jetzt gebe es nationale Fernbuslinien, unter anderem nach München, Berlin, Frankfurt und Freiburg. „Vom neuen Angebot erhoffen wir uns eine Ausweitung des Angebotes. Von einer besseren Anbindung profitieren die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt“, sagte Britz weiter.

Innenstadt- und bahnhofsnah

Staatssekretär Jürgen Barke: „Der neue Busparkplatz ist ein wichtiges Element zur Weiterentwicklung des Wachstumssegments Städtetourismus, immer mehr Reisende nutzen Fernbusse. Die Reiseveranstalter stellen bei der Auswahl und Planung ihrer Routen allerdings bestimmte Anforderungen an ihr Zielgebiet. Neben der ungehinderten Zufahrt der Busse zu Sehenswürdigkeiten, Theatern, Museen usw. sind zentrale Halteplätze für das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste, aber auch innenstadtnahe preisgünstige Parkplätze mit entsprechender Infrastruktur von entscheidender Bedeutung. Auch das Thema Barrierefreiheit rückt immer mehr in den Fokus. All diese Faktoren wurden beim Bau des neuen Busbahnhofes berücksichtigt, so dass wir eine gute Auslastung erwarten.“

Der touristische Busparkplatz liegt innenstadt- und bahnhofsnah, hat eine gute ÖPNV-Anbindung und bietet ausreichende Flächenreserven für einen weiteren Ausbau. Der Platz ist sehr gut über die A 623 und die A1 angebunden und auch von der A 620 über die Westspange und die Camphauser Straße gut erreichbar. Ausreichende PKW-Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Es stehen Fahrgastunterstände und Fahrgastinformationen (Stadtplan, Fahrpläne und Wegweiser für Fußgänger) zur Verfügung. Auf dem Gelände des Busterminals werden noch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder hergerichtet. Die Toilettenanlage des Busparkplatzes soll im Herbst fertig gestellt werden.
Eigentümer des Platzes ist die Landeshauptstadt Saarbrücken, Betreiber ist die Firma Q-Park, die bereits den angrenzenden Parkplatz bewirtschaftet. Das Parken kostet für die Busse 2,50 Euro pro Stunde und höchstens zehn Euro pro Tag. Die Zu- und Ausfahrt wird über eine Schrankenanlage geregelt.

Die förderfähigen Kosten für die beiden Bauabschnitte des Busbahnhofs betragen insgesamt 870.000 Euro. Mit der Eröffnung des Parkplatzes ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen, wobei die 14 Parkplätze nur provisorisch auf der vorhandenen Asphaltfläche eingerichtet worden sind. Der zweite Bauabschnitt ist für 2016 geplant. Dann werden die 14 Parkplätze im Rahmen weiterer Tiefbauarbeiten mit einer neuen Kanalisation und Entwässerung versehen und damit in ihren endgültigen, dauerhaften Zustand versetzt. Das Wirtschaftsministerium hat zugesagt, die Gesamtmaßnahme mit einem Zuschuss in Höhe von 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben zu unterstützen.