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Tourismus
 

Sparkassen-Tourismusbarometer 2015: Besucherentwicklung im Saarland bleibt auf hohem Niveau

16.09.2015
Gemeinsam mit Sparkassenverbandspräsidentin Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Dr. Mathias Feige, Geschäftsführer der dwif-consulting GmbH, stellte Wirtschaftsministerin Rehlinger erste Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers vor. Foto: © MWAEV
Gemeinsam mit Sparkassenverbandspräsidentin Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Dr. Mathias Feige, Geschäftsführer der dwif-consulting GmbH, stellte Wirtschaftsministerin Rehlinger erste Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers vor. Foto: © MWAEV

„Der Tourismus stärkt den Wirtschaftsstandort Saarland und steigert die Lebens- und Aufenthaltsqualität. Das macht das aktuelle Sparkassen-Tourismusbarometer deutlich. So werden Umsätze in Höhe von 1,4 Milliarden Euro generiert“, erklärt Sparkassenverbandspräsidentin Cornelia Hoffmann-Bethscheider anlässlich der Vorstellung der ersten Eckdaten des Sparkassen-Tourismusbarometers 2015 für das Saarland. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Dr. Mathias Feige, dem Geschäftsführer der für die Erarbeitung zuständigen dwif-consulting GmbH, wurden erste Analysen präsentiert, welche die Rolle des Tourismus‘ als Umsatzbringer und Jobmotor im Saarland unterstreichen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sieht sich in ihrem tourismuspolitischen Kurs bestätigt: „Die neuen Zahlen beweisen, dass die Tourismuswirtschaft tatsächlich das Zeug hat, das Land weiter voran zu bringen. 33.000 Beschäftigte sind ein starkes Argument. Die Untersuchung zeigt, dass der Tourismus für den Wirtschaftsraum Saarland mittlerweile eine ebenso wichtige Rolle spielt wie etwa der Maschinenbau oder die Gesundheitswirtschaft.“

Die positiven wirtschaftlichen Zahlen resultieren nicht zuletzt aus dem erfreulichen Besucheranstieg im Saarland. Und auch nach den Rekordjahren 2013 und 2014 bleibt die touristische Entwicklung im Saarland weiter positiv: Das hohe Niveau an Übernachtungen bestätigte sich nach dem überaus starken Wachstum in 2014 auch in den Monaten Januar bis Juli 2015.

Ministerin Rehlinger: „Erfreulich ist, dass wir 2015 bei der Zahl der Gäste und der Übernachtungen die guten Ergebnisse der beiden Vorjahre bis jetzt sogar noch steigern konnten. Bei den Ankünften betrug der Zuwachs 2,4 Prozent, bei den Übernachtungen waren es plus 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Erfolge zeigen, dass die Fördermittel des Wirtschaftsministeriums für Investitionen in die Infrastruktur gut angelegtes Geld waren. Die Resultate der Untersuchung werden als Ansporn gewertet, trotz Sparzwangs die finanzielle Unterstützung des Tourismus auf hohem Niveau zu halten. In diesem Jahr sind es rund 13 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln.“

Neben dem klassischen Übernachtungstourismus in Hotels, Ferienunterkünften oder Vorsorge- und Rehakliniken sind insbesondere Tagesausflüge und Tagesgeschäftsreisen aus dem In- und Ausland wichtige Segmente für den Tourismus im Saarland. So ist es auch nicht verwunderlich, dass neben den Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben (518,7 Millionen Euro) der Einzelhandel (619,4 Millionen Euro) und weitere Dienstleistungen (241,4 Millionen Euro), darunter Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu den größten Profiteuren zählen. Und auch für die öffentliche Hand zahlt sich das Engagement im Tourismus direkt aus. „Jährlich fließen den Haushalten der saarländischen Kommunen und dem Land knapp 100 Millionen Euro an Steuereinnahmen aus dem Tourismus zu“, rechnet Dr. Mathias Feige vor.

Das Tourismusbarometer erscheint seit 2005 jährlich und wird zum größten Teil von der Sparkassen-Finanzgruppe sowie einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums finanziert. Hoffmann-Bethscheider: „Die Sparkassen fühlen sich seit jeher der Region, in der sie tätig sind, verpflichtet. Unserem gesetzlich verankerten gesellschaftlichen Auftrag kommen wir gerne jedes Jahr allein im Saarland mit knapp 6 Millionen Euro nach. Das Tourismusbarometer ist nur eines von vielen Projekten aus Kultur, Sozialem oder Sport, welches wir mit dieser Summe kontinuierlich fördern, um unsere Region nachhaltig mitzugestalten.“