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Fachkräftesicherung: „Keine Zeit verlieren“

Pressemitteilung vom 18.08.2014 - 13:45 Uhr
Angesichts der jüngsten Statistik der Agentur für Arbeit plädiert Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger dafür, bei den Maßnahmen zur Fachkräftesicherung Tempo zu machen. Archivfoto: © Iris Maurer
Angesichts der jüngsten Statistik der Agentur für Arbeit plädiert Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger dafür, bei den Maßnahmen zur Fachkräftesicherung Tempo zu machen. Archivfoto: © Iris Maurer

„Die jüngsten Zahlen zur Fachkräftesituation zeigen, dass wir mit unseren regionalen Partnern die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben.“ Dies erklärte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mit Blick auf die aktuelle Arbeitsmarktstatistik der Bundesanstalt für Arbeit. Es gelte nun, „insbesondere in den Bereichen keine Zeit zu verlieren, in denen schon Engpässe festgestellt wurden“, sagte Ministerin.
Zwar habe die Fachkräfteengpassanalyse bestätigt, dass bislang kein genereller Fachkräftemangel an der Saar bestehe, so Rehlinger. Die Studie weise jedoch Probleme in bestimmten Bereichen auf, denen das „Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar“ mit seiner Strategie nun gezielt begegnen müsse. So sei insbesondere bei technischen Berufen ein Fachkräfteengpass spürbar. Auch im bei Gesundheits- und Pflegeberufen sei die Zahl der freien Stellen deutlich höher als die Zahl der potentiellen Bewerber. 
„Das Thema Fachkräftesicherung steht deshalb für die Landesregierung ganz oben auf der Agenda. Wir müssen die Herausforderungen mit aller Entschiedenheit angehen. Dazu bildet unser Programm den roten Faden. Es ist eine Gemeinschaftsleistung der Wirtschafts- und Sozialpartner.“ Mit ihm sei es gelungen, die Vorarbeiten früherer Jahre mit vielen Konkretisierungen und Ergänzungen zu einem wirkungsvollen Instrument zu machen: „Das hat es in dieser Form und Detailschärfe im Saarland noch nicht gegeben!“
Das Programm umfasst rund 170 einzelne Maßnahmen, die mit einer Zeitplanung versehen sind. So wird der jeweilige Handlungsbedarf erkennbar, und es liegt erstmals ein umfassender Überblick über die gemeinsamen Anstrengungen vor. „Die beiden neuen Schwerpunkte `Gute Arbeit` und `Potentiale heben – KMU unterstützen und beraten` versetzen uns in die Lage, bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Maßnahmen zur Fachkräftesicherung die richtigen Prioritäten zu setzen“, so die Ministerin. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Menschen mit Migrationshintergrund gelegt. Auch Frauen soll durch Gleichstellung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtert werden.
Im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr wurde eine Geschäftsstelle Fachkräftesicherung eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, die Umsetzung der Einzelmaßnahmen zu koordinieren, mögliche Synergieeffekte zu finden, die Kommunikation zwischen den Partnern sicherzustellen und die Arbeit des Zukunftsbündnisses operativ zu begleiten. Rehlinger: „Die Deckung des Fachkräftebedarfs gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunftssicherung. Unser Wirtschaftsstandort braucht alle Talente.“

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Wolfgang Kerkhoff
Pressesprecher und stellvertretender Regierungssprecher
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-1690
(0171) 3366 492 (mobil)
Telefax
(0681) 501-1595