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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Rathaus Neunkirchen: Sparen durch Investieren

Pressemitteilung vom 19.09.2013 - 13:30 Uhr

Für die energetische Sanierung des Neunkircher Rathauses hat der Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Heiko Maas, heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.500.577 Euro an Oberbürgermeister Jürgen Fried übergeben.

Das Rathaus in Neunkirchen wird sein Gesicht erheblich verändern. Aber bei der Renovierung geht es um mehr als Kosmetik. Ziel ist es, möglichst viel Energie einzusparen. Foto © MWAEV
Das Rathaus in Neunkirchen wird sein Gesicht erheblich verändern. Aber bei der Renovierung geht es um mehr als Kosmetik. Ziel ist es, möglichst viel Energie einzusparen. Foto © MWAEV

Innerhalb der nächsten zehn Jahre will die Stadt Neunkirchen ihr Rathaus grundlegend sanieren und zeitgemäß umbauen. Hierzu werden über drei Jahre in einem ersten Bauabschnitt die Fassade, das Dach sowie die Fenster erneuert und somit das Gebäude energetisch optimiert. Dabei entstehen rund 3,8 Millionen zuwendungsfähige Ausgaben, die vom Land mit 1.500.577 Euro gefördert werden. Diese Fördersumme ist die höchste, die in der aktuellen Förderperiode (2007-2013) im Rahmen des kommunalen Zukunftsenergieprogrammes "ZEP kommunal" bewilligt wurde.

"Die energetische Sanierung des Rathauses spart Energie, senkt Energiekosten und reduziert die klimaschädlichen CO2-Emissionen", betonte der Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Heiko Maas, anlässlich der Überreichung des Förderbescheides.

"Der Wärmedurchlass des Rathauses verringert sich nach der energetischen Sanierung um circa 75 Prozent. Berechnet mit den heutigen Energiepreisen, bedeutet dies eine jährliche Einsparung von 100.000 Euro", verdeutlichte Oberbürgermeister Jürgen Fried, der froh ist, dass das Rathaus durch die Sanierung gleich doppelt gewinnt: "Die Energiekosten sinken erheblich, und die Außenansicht wird deutlich attraktiver als bisher!"

Der zeitgemäße Umbau und die Sanierung der einzelnen Büroetagen des Rathauses über alle Gewerke hinweg ist der größte Teil der Gesamtsanierung, die innerhalb der nächsten zehn Jahre umgesetzt wird. Auch die Tiefgarage sowie die Nebengebäude mit den Sitzungssälen, dem Ratssaal, dem Bürgerbüro und dem Standesamt werden grundlegend saniert und umgebaut.