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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Frauen stärker in den Fokus rücken: Netzwerkstelle „Frauen im Beruf“ gestartet

12.01.2017
Mit der Netzwerkstelle habe man eine konkrete Maßnahme geschaffen, um die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Im Saarland seien immer noch zu wenige Frauen in Beschäftigung. Foto: © Serg Nvns, fotolia
Mit der Netzwerkstelle habe man eine konkrete Maßnahme geschaffen, um die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Im Saarland seien immer noch zu wenige Frauen in Beschäftigung. Foto: © Serg Nvns, fotolia

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat im letzten Jahr zusammen mit den Partnern des „Zukunftsbündnisses Fachkräfte Saar“ die Netzwerkstelle „Frauen im Beruf“ auf den Weg gebracht. Sie soll sich ausschließlich der Frage widmen, wie Frauen künftig für eine stärkere Teilhabe am Arbeitsmarkt gewonnen werden können. Dabei geht es um die Themen Einstieg, Wiedereinstieg und Förderung von Existenzgründungen.

Die Kosten der Netzwerkstelle betragen für die Laufzeit von zwei Jahren rund 180.000 Euro und werden zu gleichen Teilen aus Landesmitteln und dem EFRE-Programm finanziert. Jetzt nimmt die Netzwerkstelle – angesiedelt bei der Arbeitskammer des Saarlandes - ihre Arbeit auf.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Im Saarland sind immer noch zu wenige Frauen in Beschäftigung. Wir haben mit der Netzwerkstelle eine konkrete Maßnahme geschaffen, um die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen. Gezielt beschäftigen wir uns mit den jeweiligen Situationen von Mini-Jobberinnen, älteren Arbeitnehmerinnen, Wiedereinsteigerinnen, sowie alleinerziehenden Müttern. Ich freue mich, dass wir mit der Netzwerkstelle Frauen stärker in den Fokus rücken.“

Die Netzwerkstelle soll Lücken in der Infokette für Frauen schließen, diese mit den verschiedenen Akteuren im Saarland vernetzen (Saarland Offensive für Gründer, Träger, Agentur für Arbeit etc.), Workshops in den Landkreisen veranstalten und weiterführende Beratung vermitteln.

Arbeitskammer-Geschäftsführerin Beatrice Zeiger dazu: „Die Arbeitskammer hat viel Erfahrung mit den Schwierigkeiten und Problemen in der Frauen- und Gleichstellungspolitik, insbesondere am saarländischen Arbeitsmarkt – auch bei Fragen der Existenzgründung. Beide Kompetenzen werden wir in die Arbeit der Netzwerkstelle gut einbringen können.“

Das Gesicht der Netzwerkstelle ist ab sofort die Diplom-Pädagogin Mechthild Kartes. „Ich freue mich darauf, mit den bisher in diesem Bereich tätigen Akteuren ein Netzwerk aufzubauen, das die berufliche Situation für Frauen im Saarland verbessern soll.“

  • Flyer Frauen im Beruf (PDF 0,96 MB)