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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Weiterer Beschäftigungs-Coach nimmt Arbeit auf

01.06.2016

Um Zugewanderte darin zu unterstützen, sich unmittelbar nach Ankunft in der Kommune dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt anzunähern und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern, wurde von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger das Beschäftigungs-Coaching initiiert. Bisher haben die Coaches in den Landkreisen Neunkirchen, St. Wendel und im Regionalverband Saarbrücken ihre Arbeit aufgenommen. Heute startet der Coach im Landkreis Saarlouis. Weitere folgen im nächsten Monat im Saarpfalz-Kreis und im Kreis Merzig-Wadern.

„Solange das Asylverfahren eines Flüchtlings nicht abgeschlossen ist, kümmert sich die Agentur für Arbeit. Sobald der Asylbewerber anerkannt ist, übernimmt dann das Jobcenter des Landkreises die Betreuung. Der Beschäftigungs-Coach ist somit die Schnittstelle zwischen beiden Schritten, und wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit in kurzer Zeit bereits sehr gut funktioniert“, so Ministerin Rehlinger.

Das Coaching habe die Aufgabe einer Erst-Orientierung und solle den Weg in Ausbildung oder Arbeit ebnen. Hierzu gehöre die Kontaktherstellung zur Agentur für Arbeit, die Weiterleitung zu passenden Unterstützungsangeboten und die Unterstützung bei der Klärung von Formalitäten. Anke Rehlinger: „Das Saarland verfügt bereits über eine gut ausgebaute Struktur zur Integration von Zugewanderten in Gesellschaft und Arbeit. Um den aktuell erhöhten Zuzug von Flüchtlingen zu bewältigen, wird diese Struktur durch das ergänzende Coaching erweitert. Das Coaching ersetzt nicht die vorhandene Beratungsstruktur des Landes und übernimmt auch keine Pflichtaufgaben der Agentur für Arbeit bzw. der Jobcenter.“

Der Beschäftigungs-Coach ist beim jeweiligen Landkreis angestellt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Coaching finanziell mit bis zu 50.000 Euro pro Vollzeitstelle.