Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Fahrplanwechsel im Fernverkehr bringt fürs Saarland neue Bedingungen

Pressemitteilung vom 12.12.2015 - 16:00 Uhr

Das Saarland bleibt nach dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember bis zum Jahr 2029 garantiert mit sieben täglichen Zugpaaren im Fernverkehr angebunden.

Das Saarland sei seit Dezember 2014 über das Regionalexpress-Netz und den Fernverkehr mit einem Ein-Stunden-Takt so gut an den Knotenpunkt Mannheim angeschlossen wie lange nicht mehr. Bei den jetzt wegfallenden IC handele es sich um Parallel-Verkehre zum Regionalexpress. Die Fahrgastzahlen hätten gezeigt, „dass sich die DB-Kunden klar für den Regionalexpress mit seinem attraktiven Zugmaterial entschieden haben“, so die Ministerin.

Wichtig sei, dass der verbleibende Fernverkehr von der DB AG zum ersten Mal langfristig garantiert werde: „Das ist in anderen Teilen Deutschlands keine Selbstverständlichkeit und im Saarland Konsequenz eines gemeinsamen Engagements der regionalen Kräfte sowie vieler Gespräche und Verhandlungen mit der DB Fernverkehr.“ Es liege auf der Hand, dass die Leistungsfähigkeit eines Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts von der Qualität seiner nationalen und europäischen Verkehrsanbindung hochgradig abhänge. Rehlinger: „Der Bund hat einen Gewährleistungsauftrag für den Schienenfernverkehr, und den muss er auch erfüllen.“ Wenn das Grundgesetz gleichwertige Lebensverhältnisse im gesamten Bundesgebiet fordere, so gelte dies auch für die Gestaltung des Schienenfernverkehrs.

Mit der DB-Fernverkehrsoffensive entstünden aber für das Saarland durchaus neue Chancen. Dabei geht es um die Perspektive eines Zwei-Stunden-Takts im ICE-Netz (Paris – Frankfurt) und eines Zwei-Stunden-Taktes ICneu auf der Strecke Saarbrücken – Mannheim – Stuttgart – Lindau – Bregenz. Umgesetzt werden soll dies mit Auslaufen des bestehenden Verkehrsvertrages Ende 2029.