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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Verkehrsministerin Rehlinger will Radverkehr im Saarland anschieben

Pressemitteilung vom 25.03.2015 - 17:15 Uhr
Um auf die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme der Gemeinden und Kommunen in Sachen Radwege eingehen zu können, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr die AG „Radverkehr“ gegründet. Foto: © connel_design - fotolia.com
Um auf die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme der Gemeinden und Kommunen in Sachen Radwege eingehen zu können, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr die AG „Radverkehr“ gegründet. Foto: © connel_design - fotolia.com

Anlässlich des heutigen Treffens des Bund/Länder-Arbeitskreises Fahrradverkehr in Saarbrücken betonte Verkehrsministerin Anke Rehlinger die Bedeutung des Radverkehrs im Saarland. Zum Arbeitskreis gehören neben den Verkehrsministerien der Länder auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie diverse Verkehrsorganisationen. Mehr als 30 Gäste sprachen im Haus der Wirtschaftsförderung über den Radverkehr im Bund.  Gegenstand des Treffens waren neben Möglichkeiten der einheitlichen wegweisenden Beschilderung im Land auch Unfallprävention zwischen Abbiegern und Radfahrern, die möglichen Risiken von E-Bikes, die Schutzwirkung von Fahrradhelmen, Anforderungen an die Radverkehrsinfrastruktur der Zukunft oder auch die Vernetzung von Radwegen über die Landesgrenzen hinweg. Zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC Saar arbeitet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr bereits an einem Konzept zur Verbesserung sowohl des Alltagsradverkehrs als auch der touristischen Radverkehrswege. Gemeinsam mit den saarländischen Gemeinden und Kommunen sollen Probleme und Mängel sichtbar gemacht und anschließend behoben werden.

„Indem wir das Radwegenetz im Land optimieren, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, so Rehlinger. „Mit einem guten touristischen Radverkehrsnetz machen wir die Region noch attraktiver für Ausflügler und Touristen. Verbessern wir dann noch das Alltagsradverkehrsnetz, dann steigen auch die saarländischen Bürgerinnen und Bürger sicher öfter auf den Drahtesel. Das entlastet wiederum unsere Straßen.“ Um auf die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme der Gemeinden und Kommunen in Sachen Radwege eingehen zu können, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr eine Arbeitsgemeinschaft „Radverkehr“ gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb für Straßenbau ist ein umfangreicher Fragebogen entstanden, der sich mit zahlreichen Aspekten des Radverkehrs beschäftigt. Dieser wird von den Kommunen ausgefüllt und im Anschluss vom Ministerium ausgewertet. Die Ergebnisse werden in einer Kickoff-Veranstaltung Anfang Juni präsentiert.