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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Fernverkehr: Sieben Schienenverbindungen langfristig gesichert

Pressemitteilung vom 05.12.2014 - 15:00 Uhr
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wertet die Zusagen der Bahn, sieben Fernverkehrsverbindungen langfristig zu sichern, als positives Zeichen. Foto: © TTstudio - fotolia.com
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wertet die Zusagen der Bahn, sieben Fernverkehrsverbindungen langfristig zu sichern, als positives Zeichen. Foto: © TTstudio - fotolia.com

Sieben Fernverkehrsverbindungen ab und nach Saarbrücken sind langfristig gesichert. Dies erklärte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger nach Gesprächen mit der Bahn AG. Entsprechende Zusagen der Bahn wertete sie als „wesentlichen Faktor für eine nachhaltige Verkehrsanbindung des Standorts Saarland“.
Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Infrastrukturminister Roger Lewentz hatte sie sich mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB Fernverkehr, Berthold Huber, getroffen und zum Thema Fernverkehr auf der Saar-Pfalz-Strecke ausgetauscht.
Eines der Ergebnisse: Vier Verbindungen Richtung Paris und Frankfurt sowie die beiden Fernverkehrsverbindungen von Saarbrücken Richtung Graz und Richtung Dresden bleiben bestehen. Außerdem wurde erreicht, dass zukünftig ein Zugpaar Fernverkehr auf der Strecke zwischen Saarbrücken und Stuttgart anbietet. Diese neue Verbindung Stuttgart – Mannheim – Kaiserslautern – Saarbrücken kompensiert den von der Bahn im Mai angekündigten und mit dem Partner SNCF vereinbarten Wegfall eines Zugpaares Frankfurt – Paris ab 2016. Rehlinger: „Auf der Stuttgartstrecke gibt es nachweislich große Fahrgastpotenziale. Aus Kundensicht ist es wichtig, dass dieses neu installierte Fernverkehrszugpaar im Abschnitt Mannheim – Saarbrücken zu annähernd den gleichen Zeiten wie der derzeitige Paris-Zug verkehrt.“
Die drei Fernverkehrszugpaare, zu denen die neuen RE-Züge parallel fahren, wird die Bahn vorerst weiter anbieten. Rehlinger: „Die DB wird die Auslastung dieser Züge 2015 beobachten und dann auf der Basis der Fahrgastzahlen eine Entscheidung über den Fortbestand der Züge treffen.“
Die Ministerin wies darauf hin, dass das Saarland weiterhin dafür kämpfe, gute Fernverkehrsverbindungen zu haben. Es werde auch im neuen Jahr dazu Gespräche mit der DB Fernverkehr geben.
Es gebe im Übrigen eine Verpflichtung des Bundes, eine gleichwertige Ausstattung der Länder mit Fernverkehr sicherzustellen. Das Saarland werde seiner eigenen Verpflichtung für einen attraktiven Schienennahverkehr gerecht. Mit der Einführung des Rheinland-Pfalz-Taktes ab Mitte Dezember 2014 werde das Nahverkehrsangebot deutlich verbessert. Die Einführung des neuen RE 1 Koblenz – Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim schaffe nach Ansicht aller Beteiligter für die Reisenden deutlich günstigere Bedingungen. Es werde zusätzlich 18 neue schnelle Verbindungen im Nahverkehr im Rahmen des RE-Netzes mit neuen attraktiven Nahverkehrsfahrzeugen geben.