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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Mit „Mobiregio“ das Zusammenwachsen des öffentlichen Personennahverkehrs in der Großregion fördern

Pressemitteilung vom 16.09.2014 - 15:30 Uhr
Ab sofort gibt es ein mehrsprachiges Informationsangbebot im Internet zum grenzüberschreitenden Verkehr mit Bus und Bahn. Foto: © VGS
Ab sofort gibt es ein mehrsprachiges Informationsangbebot im Internet zum grenzüberschreitenden Verkehr mit Bus und Bahn. Foto: © VGS

Zum Auftakt der „Europäischen Mobilitätswoche“ vom 16. bis 22. September präsentierten das Saarland, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Lothringen und Wallonien ein neues Auskunftssystem. Das Portal „Mobiregio“ bündelt künftig Informationen zum grenzüberschreitenden Verkehr mit Bus und Bahn. Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Für die über 230.000 Pendler in der Großregion schaffen wir damit sukzessive eine mehrsprachige Informationsplattform, die länderübergreifend Fahrplanauskünfte zu Bus und Bahn gibt. Damit erleichtern wir die grenzüberschreitende Mobilität auch für Touristen. Zugleich schonen wir die Umwelt schonen und können, neue Fahrgäste für die umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel gewinnen.“
Das Internetportal „Mobiregio“ ist ein Ergebnis des europäischen Projektes „Mobilitätszentrale der Großregion“. Darin haben sich die Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs sowie Verkehrsverbünde aus Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen und Wallonie zusammengeschlossen. Gemeinsam wird eine Kommunikationsstrategie für den grenzüberschreitenden ÖPNV in der Großregion entwickelt. Für Rehlinger ist das Projekt zugleich eine gute Grundlage, um weitere grenzüberschreitende Kooperationen im ÖPNV zu entwickeln.Die Projektpartner haben gemeinsam die neue Dachmarke „Mobiregio“ entwickelt. Ziel ist die einheitliche Bewerbung des grenzüberschreitenden ÖPNV. Neben der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft gibt es Tipps zu den speziellen Tarifangeboten in der Großregion. Außerdem kann man sich über Carsharing und ähnlichen Angebote informieren.
Das Projekt zielt auch auf die Stärkung der Nachhaltigkeit. Der Nutzer kann sich die durch eine Zug- oder Busfahrt im Vergleich zum Pkw eingesparten CO2-Emissionen anzeigen lassen. Dadurch erkennt jeder seinen persönlichen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgase.
Die finanzielle Unterstützung durch das Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Interreg IV a der Europäischen Union hat die Umsetzung dieses Vorhabens möglich gemacht.