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Verkehr
 

Verkehrsministerin Anke Rehlinger: Bessere Straßen bedeuten auch mehr Lebensqualität

20.01.2017
Das Sarland wird in diesem Jahr mehr als 130 Millionen Euro in die Erhaltung seines Straßennetzes investieren, davon überwiegend in Autobahnen und Budnesstraßen. Foto: © Bonenberger, Archivfoto Staatskanzlei
Das Sarland wird in diesem Jahr mehr als 130 Millionen Euro in die Erhaltung seines Straßennetzes investieren, davon überwiegend in Autobahnen und Budnesstraßen. Foto: © Bonenberger, Archivfoto Staatskanzlei

Mit Millionenbeträgen wird auch in diesem Jahr die Verkehrsinfrastruktur des Saarlandes verbessert. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger beziffert die Investitionen auf voraussichtlich 130 Mio. Euro.

Rehlinger: „Es handelt sich überwiegend um Erhaltungsmaßnahmen an Autobahnen und Bundesstraßen. Sie dienen der Qualitätssicherung; denn der Zustand der Verkehrsinfrastruktur ist auch ein wesentlicher Faktor für die Standort- und Lebensqualität. Der Neu- oder Ausbau spielt eine untergeordnete Rolle, weil das Straßennetz im Saarland bereits gut entwickelt ist. Auch wichtige Landstraßen werden erneuert. Eine wichtige Rolle spielt für mich auch die Instandsetzung von Brücken. Die Projekte sind nicht willkürlich gewählt, sondern aus den regelmäßigen Analysen („Zustandserfassungen“) abgeleitet. Prioritäten werden unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit, der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit und der Kosten-Nutzen-Rechnung gesetzt. Jede Baustelle im Land bringt in der Regel auch willkommene Aufträge für die Bauwirtschaft.

Die Mittel für die Landstraßen sind aus Haushaltsgründen leider beschränkt. Deshalb haben wir Strategien, um mit geringstmöglichen Mitteln einen bestmöglichen Zustand zu erreichen. Die Fahrbahndeckenerneuerung ist ein Schwerpunkt. Dabei setzen wir unter anderem auf den Einbau von so genannten Dünnschichtbelägen. Sie sind eine innovative und preiswerte Möglichkeit, die Nutzungsdauer spröder Deckschichten zu verlängern, Spurrinnen zu beseitigen und die Griffigkeit zu verbessern. Weitere Vorteile sind die kurze Bauzeit und die Einsparung von Verkehrssicherungskosten.

Wir wollen in den nächsten Jahren bei den Landstraßen hier noch mehr Mittel einsetzen. Wenn wir aus finanziellen Gründen warten, wird es nämlich erfahrungsgemäß teurer. Die Bundesmittel wurden 2016 zu 98 Prozent ausgeschöpft. Wir sorgen durch Personaleinstellungen beim Landesbetrieb für Straßenbau dafür, dass wir diesen Wert auch in diesem Jahr erreichen oder überbieten können.Technisch und organisatorisch ist es eine große Herausforderung, dass die Mehrzahl der Baustellen unter laufendem Verkehr abgewickelt werden müssen. Dies erfordert eine strategische Vorausplanung und Optimierung der Baustellen- und Verkehrsabläufe und stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten Firmen und Behörden.

Nacht- und Wochenendarbeit sowie Sonn- und Feiertagseinsätze werden wir nutzen, um die Baustellen möglichst sicher und staufrei zu gestalten.“