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Medien-Newsroom
 

Präsident der IHK Elsass, Bernard Stirnweiss, zu Gast im Saarland

Pressemitteilung vom 16.09.2016 - 12:55 Uhr

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Mehrsprachigkeit standen im Mittelpunkt der Gespräche von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Europaminister, Stephan Toscani, mit dem Präsidenten der IHK Elsass, Bernard Stirnweiss, in der Staatskanzlei am Freitag (16.9.16).

Der Präsident der Chambre de commerce et d'industrie Alsace (IHK Elsass) war mit Kammervertretern einer Einladung in das Saarland gefolgt. Im Zentrum der Gespräche mit Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Europaminister Stephan Toscani standen Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem Saarland und dem Elsass sowie der Erfahrungsaustausch zur interregionalen Zusammenarbeit am Oberrhein und in der Großregion SaarLorLux.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte aus Anlass des deutsch-französischen Tages am 22.1.15 in Straßburg die Frankreichstrategie des Saarlandes bereits den elsässischen Kammermitgliedern vorgestellt und war dort auf großes Interesse gestoßen. Die Diskussion über die Frankreichstrategie des Saarlandes sowie die gezielte Entwicklung der Mehrsprachigkeit im Saarland und im Elsass wurden im Rahmen des Treffens vertieft. Auch die Verzahnung der grenzüberschreitenden Berufsausbildung, bei der das Elsass eine deutsch-französische Vorreiterrolle einnimmt, soll mit Unterstützung der IHK Elsass zukünftig weiter gefördert werden. Dazu wird im Rahmen einer geplanten Fusion der IHK-Organisationen in Frankreich die bisherige elsässische Kammer in Straßburg eine besondere Zuständigkeit für die Region Grand Est haben.

Beim anschließenden Gespräch mit dem saarländischen Europaminister, Stephan Toscani, vereinbarten die Gesprächspartner, den Erfahrungsaustausch in konkreten wirtschaftlichen Clusterbereichen zu vertiefen. Als Sprecher der Säule „Wirtschaft“ der Oberrheinkonferenz informierte Bernard Stirnweiss über die konkrete Zusammenarbeit in Clusterbereichen am Oberrhein, die als wirtschaftlich starke exportorientierte Industrieregion vergleichbare Produktionsstrukturen wie das Saarland im Bereich Automobil, Materialwissenschaften und bei Gesundheitsthemen aufweist. Angeregt wurden u.a. gemeinsame Veranstaltungen im Pariser Büro des Saarlandes und in Brüssel, um dort die besonderen Erfahrungen der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Elsass und im Saarland zu verbreiten und gemeinsam für weitere nationale und europäische Unterstützung zu werben.

Annegret Kramp-Karrenbauer und Stephan Toscani zeigten sich mit dem Besuch sehr zufrieden. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer stellte fest: „Der Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit dem elsässischen Kammerpräsidenten Bernard Stirnweiss und seinen Kollegen war intensiv und ertragreich. Ich freue mich über den Konsens, sich intensiv für die Mehrsprachigkeit in unserer Region einzusetzen. Es wurde deutlich, dass die neue französische Großregion Grand Est sowohl für das Saarland als auch für die französische Seite eine Chance ist, grenzüberschreitende Themen mit deutsch-französischem und interregionalem Bezug in Paris, Berlin und Brüssel gemeinsam voranzubringen“.

Europaminister Stephan Toscani ergänzte: „Das Saarland und das Elsass sind Pilotregionen für das konkrete Zusammenwachsen Europas. Daher freue ich mich, dass IHK-Präsident Bernard Stirnweiss mit großem Interesse auch die Institutionen unserer deutsch-französischen Kompetenzcluster in Saarbrücken besucht hat und beim Gespräch mit dem saarländischen IHK-Präsidenten, der Deutsch-Französischen Hochschule und dem deutsch-französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung diese spezifischen Erfahrungen im Saarland kennengelernt hat. Es wäre zu begrüßen, wenn sie in einen noch engeren Verbund der Zusammenarbeit und der Abstimmung mit dem Elsass und der Region Grand Est münden würden.“

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