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Energie
 

Anke Rehlinger zur Systemrelevanz der Kraftwerke Bexbach und Weiher

20.01.2017

Wirtschafts- und Energieministerin Anke Rehlinger hat die aktuelle Entscheidung des Übertragungsnetzbetreibers Amprionbegrüßt, die beiden saarländischen Steinkohlenkraftwerke Bexbach und Weiher der STEAG für zunächst zwei Jahre als systemrelevant im Sinne des § 13 b Energiewirtschaftsgesetz auszuweisen.Amprion hatte in den letzten drei Monaten die Systemrelevanz der Anlagen in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur geprüft.

„Die Entscheidung verdeutlicht, dass die Energiewende, der Kernenergieausstieg und der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien große Herausforderungen hinsichtlich der gebotenen Versorgungssicherheit und Netzstabilität darstellen. Dies gilt insbesondere auch für Süd- und Südwestdeutschland. Die im November 2016 zur vorläufigen Stilllegung angemeldeten Kraftwerke Bexbach und Weiher werden als notwendige Brücke in das Zeitalter der erneuerbaren Energien weiterhin gebraucht. Sie bieten eine sichere, jederzeit verfügbare und systemdienliche Kraftwerksleistung an, die im gegenwärtigen Strommarktdesign aber leider nur unzureichend vergütet wird. Für den regionalen Energie- und Industriestandort, die STEAG und deren saarländische Beschäftigte ist es eine gute Botschaft, dass die Kraftwerke Bexbach und Weiher betriebsbereit und instandgehalten werden müssen und somit eine Perspektive erhalten“, so Wirtschaftsministerin Rehlinger.