Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Energie
 

Energiespeicher als Beitrag zur Energiewende

02.03.2016
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger gemeinsam mit RRC Geschäftsführer Gerhard Ruffing, dem Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Professor Franz Heinrich (RRC) im innovativen Stromspeicher Homburg. Foto: © MWAEV
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger gemeinsam mit RRC Geschäftsführer Gerhard Ruffing, dem Homburger Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Professor Franz Heinrich (RRC) im innovativen Stromspeicher Homburg. Foto: © MWAEV

Der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen als Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende erfordert leistungs- und konkurrenzfähige Energiespeicher. Sie stellen in zukünftigen Netzen eine wesentliche Komponente dar. „Diesen Ansatz unterstützt die saarländische Landesregierung mit der Richtlinie zur Förderung von stationären Speichersystemen. Unser Motto ist: so wenig Strom aus dem öffentlichen Netz wie nötig, so viel Selbstversorgung aus Eigenstromerzeugung wie möglich“, sagte Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, im Rahmen eines Pressetermins gemeinsam mit RRC power solutions am innovativen Stromspeicher in Homburg.

Das im Oktober 2015 gestartete Energiespeicher-Förderprogramm (EnS) wird über Landesmittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro gespeist. Derzeit liegen dem Wirtschaftsministerium rund 150 Anträge mit einem Gesamtvolumen von ca. 600.000 Euro vor. Gefördert werden modernste Speichertechnologien, verbunden mit intelligenten Steuersystemen. Bedingung ist, dass die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz (Autarkiegrad) mindestens halbiert wird. Bezugsgröße dabei ist der durchschnittliche Jahresverbrauch. Fördervoraussetzung ist eine bereits fest eingerichtete Stromerzeugung auf der Basis von Erneuerbaren Energien oder nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn des Bauvorhabens, also vor der entsprechenden Auftragsvergabe, gestellt werden. Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Sie kann auch als Ergänzung zum KfW-Speicherförderprogramm des Bundes beantragt werden.

Der maximale Fördersatz beträgt damit bis zu 55 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 30.000 Euro pro Vorhaben.