Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Landesbetrieb für Straßenbau
 

Kreisel Ostring in Saarlouis-Fraulautern wird gebaut – Land und Stadt starten Gemeinschaftsmaßnahme

Medieninformation vom 21.11.2016

21.11.2016

Im Saarlouiser Rathaus trafen sich heute Jürgen Barke, Staatssekretär im saarländischen Verkehrsministerium, der Chef des Landesbetriebs für Straßenbau, Michael Hoppstädter und der Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz und stellten die Pläne zur Umgestaltung der Einmündung des Ostrings in die Saarbrücker Straße und die Ensdorfer Provinzialstraße vor. Ihre frohe Botschaft: „Der Einmündungsbereich wird  zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Die Beteiligten haben die Voraussetzungen geschaffen, dass die Vorarbeiten nun bald beginnen können.“

Nach Abstufung der Hülzweiler Straße in Fraulautern zur Stadtstraße und Aufstufung des Ostrings zur Landstraße ist es erklärtes Ziel der Stadt, die Anlieger der Hülzweiler Straße und der Ulanenstraße wirksam von Durchgangsverkehr zu entlasten und diesen künftig auf den Ostring zu verlagern. Die Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer diese neue Verkehrsführung steht und fällt mit der Funktionsfähigkeit der Knotenpunkts an der Einmündung in die Saarbrücker Straße. Verkehrsministerium, Landesbetrieb für Straßenbau und Kreisstadt Saarlouis haben daher nun vereinbart, den Einmündungsbereich im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme zu einem Kreisel mit 26 Metern Durchmesser umzubauen. Sie versprechen sich von dieser Maßnahme eine erhebliche Verbesserung des Verkehrsflusses insbesondere in Spitzenzeiten. Wartezeiten beim Einbiegen vom Ostring in die Saarbrücker Straße und in umgekehrter Richtung soll es künftig nicht mehr geben.

Gegenstand der Planung ist auch eine Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger im Einmündungsbereich des Ostrings. Die drei Arme des neuen Kreisels werden mit Fahrbahnteilern und barrierefreien Überquerungshilfen ausgestattet. Die Fahrbahnbreite im Kreisel wird neun Meter betragen, davon 5 Meter als Hauptfahrbahn, vier Meter als überfahrbarer Innenring.

Die Vereinbarung der Projektpartner sieht eine Arbeits- und Kostenteilung vor. Die Stadt Saarlouis übernimmt Ausschreibung und Auftragsvergabe, die Vermessungsarbeiten,  die Abwicklung etwaigen Grunderwerbs, die Koordination der Verlegung von Leitungs- und Entwässerungseinrichtungen sowie die Federführung bei der baulichen Abwicklung und deren Überwachung. Im Gegenzug trägt das Land mit rund 290.000 Euro über 70 % der auf 411.000 Euro geschätzten Baukosten. Die restlichen knapp 30 % übernimmt die Stadt.

Ermöglicht wurde der baldige Baubeginn nicht zuletzt auch durch die Bereitschaft der Stadt, den Landesanteil für die im Bauprogramm des Landes für 2017 noch nicht vorgesehene Maßnahme vorzufinanzieren.