Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Landesbetrieb für Straßenbau
 

Der Ellbach in Saarlouis wird naturnah umgestaltet - Wichtiger Meilenstein zur Umsetzung der „B51 Neu“

Medieninformation vom 27.10.2016

27.10.2016

Mit einem offiziellen Spatenstich am 27.10.2016 starteten die Maßnahmen zur Renaturierung des Ellbachs in Saarlouis. Dabei wird der Ellbach auf einer Gesamtlänge von rund 2,7 Kilometern zwischen Teilhard-de-Chardin-Allee und Einmündung in die Saar naturnah umgestaltet.

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für den geplanten Neubau der B 51, Ortsumgehung Saarlouis-Roden. Nachdem bereits Anfang 2000 die Planungen zu der Maßnahme durch die Stadt Saarlouis beauftragt wurden, befindet sich nunmehr das Straßenbauprojekt in der Planfeststellung und die Finanzierung durch den Landesbetrieb für Straßenbau des Saarlandes ist gesichert. Mit der Umsetzung der Maßnahme als Generalübernehmer einschließlich der im Vorfeld notwendigen Abstimmungen und Verhandlungen ist die Landschaftsagentur Plus GmbH beauftragt. „Mit unserem bewährten Partner, der Landschaftsagentur Plus, gelingt es uns heute, einen wichtigen Meilenstein für die Realisierung eine der wichtigsten Straßenbaumaßnahmen des Saarlandes zu setzen“, betonte Michael Hoppstädter, Direktor des Landesbetrieb für Straßenbau des Saarlandes (LfS).

„Neben der ökologischen Aufwertung wird der Ellbach und das Ellbachtal für die Bevölkerung noch attraktiver. Dank des Projektes wird der Naherholungswert der Region erheblich gesteigert“, freute sich auch Roland Henz, Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis. „Hinzu kommt, dass mit dem heutigen Spatenstich ein erstes sichtbares Zeichen gesetzt wird für die Umsetzung der „B51 Neu“. Dies ist ein wichtiges Signal.“

„Wir freuen uns, dass nach der langen Vorbereitungszeit die Maßnahme nun zur Verbesserung der ökologischen Wertigkeit vom Ellbach und dessen Auebereichen umgesetzt werden kann“ betonte Günter Melchior, Beigeordneter der Stadt Saarlouis.

Bei der Renaturierung wird den Gewässerläufen ihr natürliches Bachbett wieder zurückgeben. Somit wird eine eigendynamische Gewässer-entwicklung zugelassen und die Auenbereiche werden naturnah gestaltet. Die überwiegend in den 1930er Jahren begradigten Gewässerläufe besitzen steile Uferböschungen. „Mit dem Umbau erhalten die Bäche wieder eine naturnahe Gewässerstruktur zurück, neue Auenbereiche dienen als wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna“, erläuterte Lutz Hettrich, Bereichsleiter der Landschaftsagentur Plus.
„Als Landschaftsagentur Plus haben wir inzwischen viele Jahre Erfahrung in Planung und Ausführung ökologischer Maßnahmen, insbesondere auch bei der Renaturierung von Fließgewässern. Die Planung und Umsetzung als Generalübernehmer, aus einer Hand, ist mittlerweile ein wichtiges Standbein unseres Unternehmens“, bekräftigte Martin Strauß, Geschäftsführer der Landschaftsagentur Plus GmbH.

Die Landschaftsagentur Plus ist eine gemeinsame Gesellschaft der RAG Montan Immobilien GmbH mit der HVG Grünflächenmanagement GmbH.