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Landesbetrieb für Straßenbau
 

Verkehrsministerin Anke Rehlinger auf Tour in den Straßen- und Autobahnmeistereien - Besuch in Lebach

Medieninformation vom 10.10.2016

29.09.2016
Frau Verkehrsministerin Anke Rehlinger war in der Straßenmeisterei Lebach und Brückenmeisterei Lebach zu Gast. Straßenmeister Christoph Brendel und Brückenmeister Andreas Stolz begrüßten die Ressortchefin gemeinsam mit dem LfS-Direktor Michael Hoppstädter
Frau Verkehrsministerin Anke Rehlinger war in der Straßenmeisterei Lebach und Brückenmeisterei Lebach zu Gast. Straßenmeister Christoph Brendel und Brückenmeister Andreas Stolz begrüßten die Ressortchefin gemeinsam mit dem LfS-Direktor Michael Hoppstädter

Zum Abschluss Ihrer Besuchsreihe in allen Außenstellen des Landesbetriebs für Straßenbau war Verkehrsministerin Anke Rehlinger in der Straßenmeisterei Lebach und der am gleichen Standort angesiedelten Brückenmeisterei zu Gast.

Straßenmeister Christoph Brendel und Brückenmeister Andreas Stolz begrüßten die Ressortchefin gemeinsam mit dem LfS- Direktor Michael Hoppstädter und seinem Stellvertreter Werner Nauerz. Die beiden Außenstellenleiter nutzten die Gelegenheit, ihre Verantwortungsbereiche vorzustellen.

Der Bezirk der 22 Mitarbeiter zählenden Straßenmeisterei Lebach erstreckt sich auf rund 190 Kilometer Bundes und Landstraßen, in Nord-Südrichtung zwischen Nunkirchen und Riegelsberg, in West-Ost-Richtung zwischen Saarwellingen und Marpingen. In den Unterhaltungsbereich fallen auch 37 Kilometer Geh- und Radwege und 209 Brücken- und andere Bauwerke.

Die Brückenmeisterei ist für die Prüfung und -instandhaltung aller Bauwerke der Straßenbauverwaltung im Saarland verantwortlich. Drei Prüfingenieure und 12 Mann technisches Personal kümmern sich um landesweit rund 1750 Brücken und sonstige Bauwerke vom Tunnel Pellinger Berg bis hin zu Verkehrszeichenbrücken. Die Brücken prüfen sie in vorgeschriebenen Zeitintervallen, setzen Beton, Böschungstreppen und Entwässerungseinrichtungen instand, warten Zugangseinrichtungen und entfernen störenden Pflanzenbewuchs.

Frau Rehlinger nutzte ihren Besuch, die Mannschaft über die neusten Entwicklungen in Bezug auf die vom Bund forcierte Bundesautobahngesellschaft zu informieren. Die Ministerin sieht die Abschaffung der Auftragsverwaltung des Bundesfernstraßennetzes durch die Länder nach wie vor kritisch. Die vom Bundesverkehrsminister geäußerte Kritik an den Planungskapazitäten und -fortschritten in den Ländern lässt Rehlinger für das Saarland nicht gelten. Das Verkehrswegenetz im Saarland sei dicht und gut ausgebaut. Die Strategie der Netzbetreuung konzentriere sich auf den Erhalt und die substantielle Verbesserung bestehender Straßen. Bei diesen Maßnahmen ließe der Bund das Land im Regen stehen und weigere sich, die Kosten der Finanzierung für Planung und Bauaufsicht in angemessener Höhe zu tragen.

Bei abschließenden Rundgang informierte sich die Ministerin über den Fuhr- und Gerätepark und den Stand der Vorbereitungen des Betriebsdienstes für den anstehenden Winter. Dabei gab es auch Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Kolleginnen und Kollegen.