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Verkehr
 

Verkehrsministerin Rehlinger visiert Freigabe der Fechinger Talbrücke für den Schwerlastverkehr zum 31. Oktober an

01.09.2016
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger beim Vor-Ort-Termin an der Fechinger Talbrücke. Die seit Ostern gesperrte Brücke kann bald wieder für den Schwerlastverkehr geöffnet werden. Foto: © B&B
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger beim Vor-Ort-Termin an der Fechinger Talbrücke. Die seit Ostern gesperrte Brücke kann bald wieder für den Schwerlastverkehr geöffnet werden. Foto: © B&B
Unter Leitung von Verkehrsministerin Anke Rehlinger tagte heute die Task-Force „Brücken“ im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Schwerpunkte waren die aktuellen Arbeiten an der Fechinger Talbrücke sowie die nächsten Schritte bis zur vollständigen Verkehrsfreigabe. Im Anschluss an die Expertensitzung gab Verkehrsministerin Rehlinger bekannt: „Wir liegen mit unseren Arbeiten an der Fechinger Talbrücke voll im Zeitplan. Verlaufen sie weiterhin planmäßig, wird das Fahrverbot für den Schwerlastverkehr am 31. Oktober aufgehoben. Die Brücke wird dann wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.“

Insgesamt wurden bereits alle Stützpfeiler der Brücke aufwändig mit insgesamt 840 Winkeleisen verstärkt. Dadurch konnte die Brücke für den Pkw-Verkehr bis 3,5 Tonnen bereits am 16.5.2016 geöffnet werden.

Damit auch der Lkw-Verkehr wieder über die Brücke fließen kann, kamen die statischen Berechnungen der Prüfingenieure zu dem Ergebnis, dass eine zusätzliche Verstärkung von insgesamt 22 Stützenfeldern in 7 der 10 Pfeiler erfolgen muss. Das dafür unter Beteiligung des Ingenieurbüros und des Stahlbauunternehmens entwickelte Konzept sieht den Einbau von 22 innenliegenden sogenannten Querschotten vor. „Der Vorteil dieser von den Gutachtern geprüften und bestätigten Variante ist, dass wir so größtmögliche Sicherheit mit einem enormen Zeitvorteil verbinden können“, sagte die Verkehrsministerin. Im Gegensatz zur ursprünglich angedachten Außenverstärkung kann witterungsunabhängig gearbeitet und auf die Montage eines Außengerüstes verzichtet werden. Auch wurden für die Innenverstärkung keine Sonderanfertigungen nötig. „Das spart uns mehrere Wochen Zeit und bringt für den Lkw-Verkehr und für die Anwohner an den Umleitungsstrecken deutlich schneller die ersehnte Entlastung. Die ersten Querschotte sind bereits eingebaut“, so Verkehrsministerin Rehlinger.

Bis zur vollständigen Freigabe der Brücke werden jetzt neben dem Einbau der restlichen Querschotte die Asphaltierungsarbeiten auf der Brücke durchgeführt. Sie laufen in jeweils zwei Bauphasen pro Fahrrichtung ab.

Aktuell wird an der ersten Phase in Fahrtrichtung Saarbrücken gearbeitet, so dass dort vom 5. bis 18. September die Asphaltschicht in der zweiten Bauphase aufgetragen werden kann.

Die Vorarbeiten für die Asphaltierung der Fahrtrichtung Mannheim erfordern an den Wochenenden 10./11. September und 1./2. Oktober eine zweitägige Fahrrichtungssperrung auf der Brücke. Die abschließenden Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten finden in Fahrtrichtung Mannheim vom 19. bis 30. September und vom 10. bis 23. Oktober statt.

Der Rückbau der Baustelle und der Abbau der Wiegestation werden dann während einer Sperrung der Brücke in der Zeit vom 27. bis 31. Oktober erfolgen. Der Landesbetrieb für Straßenbau wird rechtzeitig über die einzelnen Bauschritte sowie die eingerichteten Umleitungsstrecken informieren.

Nach der Brückenöffnung werden auf der Brücke ein Überholverbot und ein Abstandsgebot für LKW im Brückenbereich eingerichtet. „Damit steht die Brücke nach Abschluss aller Verstärkungsarbeiten den Verkehrsteilnehmern wieder vollständig zur

Verfügung und kann bis zum Abschluss des erforderlichen Brückenneubaus genutzt werden“, sagte Verkehrsministerin Rehlinger abschließend.